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Die Verteilung des schwedischen „Vom Schatten zum Licht“ - 2024

• Zeugenaussage Nr. 8
Von Lennart Wiberg

In meinen sechs persönlichen Berichten über die Verbreitung des „Vom Schatten zum Licht“, „DSS“ („Den Stora Striden“ auf Schwedish) habe ich bisher wenig über die Gruppe in Schweden geschrieben, die das größte Interesse an dem Buch gezeigt hat: christliche (schwarze) Afrikaner aus Nigeria, Ghana, Uganda usw., die nach Schweden eingewandert sind. Was die einheimischen Schweden im Allgemeinen betrifft, sind es hauptsächlich junge Männer in ihren Zwanzigern, die Interesse zeigen. Einheimische Schweden mittleren Alters und älter haben hingegen kaum Interesse an dem Buch gezeigt. Bei den eingewanderten afrikanischen Christen ist das Interesse an dem Buch jedoch in allen Altersgruppen sehr groß. Die meisten von ihnen sprechen besser Englisch als Schwedisch, weshalb es von Vorteil ist, das Buch auf Englisch anzubieten. Ich kann Ihnen mitteilen, dass wir über viele Exemplare des „Vom Schatten zum Licht“ in englischer Sprache verfügen. Wenn Sie das Buch nicht auf Englisch vorlegen können, können sie zumindest das Inhaltsverzeichnis und den Klappentext der englischen Ausgabe („The Great Controversy“) lesen und sich so einen Eindruck vom Inhalt verschaffen. Diesen Menschen (die überall in Schweden leben) „Vom Schatten zum Licht“ auf Englisch anzubieten, ist für uns Siebenten-Tags-Adventisten zweifellos eine sehr wichtige Aufgabe.

Bei ethnischen Schweden sind es vor allem junge Männer in ihren Zwanzigern, die sich für die schwedische Auflage des „Vom Schatten zum Licht“ interessieren. Deshalb bin ich weiterhin hauptsächlich an Gymnasien und Universitäten in Schweden unterwegs, um dort religiöse Aufklärungsarbeit zu leisten. Da es jedoch verboten ist, auf Schulhöfen und Parkplätzen (und natürlich auch auf dem Schulgelände selbst) religiöse Aufklärungsarbeit zu leisten, ist bei dieser Arbeit besondere Vorsicht geboten.

In früheren Berichten habe ich betont, wie wichtig es ist, „Vom Schatten zum Licht“ so zu präsentieren, dass der Empfänger das Buch idealerweise vollständig liest. Leider lesen die meisten Empfänger das Buch nicht ganz, sondern hören in der ersten Hälfte auf und verpassen die Botschaften der drei Engel in der zweiten Hälfte. Es ist verständlich, dass Menschen, die in einem der wohl am stärksten entchristlichten Länder der Welt leben, nicht automatisch ein über 600 Seiten starkes Buch ohne Zögern lesen, insbesondere wenn sie vielleicht noch nie ein christliches Buch gelesen haben. Da wir dieses Buch hauptsächlich verteilen, um die Botschaften der drei Engel zu verkünden, ist es natürlich von größter Wichtigkeit, den Empfänger über die Bedeutung des vollständigen Lesens aufzuklären, da diese Botschaften in der zweiten Hälfte des Buches enthalten sind. Mir ist aufgefallen, dass die folgenden vier Kapitel, die sich in der zweiten Hälfte des Buches befinden, das größte Interesse wecken. Daher präsentiere ich sie den Empfängern: 1) Der bevorstehende Konflikt, 2) Gottes letzte Warnung (in der Offenbarung), 3) Können die Toten zu uns sprechen? und 4) Warum wurden Sünde und Leid zugelassen? Ich bin überzeugt, dass deutlich mehr Menschen das gesamte Buch lesen werden, wenn wir ihnen diese Kapitel vorlegen.

Nachfolgend finden Sie eine Aussage über Personen, denen ich die schwedische „Vom Schatten zum Licht“ (DSS) im Jahr 2024 angeboten habe und die sie angenommen haben:

Eine Frau, die ich in Lidköping traf, erzählte mir, dass sie die Bibel verstehen wolle. Sie hatte sich für „DSS“ entschieden, weil sie sich davon Hilfe beim Bibelverständnis erhoffte. Als sie das Buch erhielt, sagte sie: „Vielen herzlichen Dank!“

Ein Gymnasiast in Lidköping hatte sechs Monate zuvor von mir dort „DSS“ erhalten und sagte zu mir: „Es ist großartig!“

In Lund erhielt eine Person von mir „DSS“. Diese Person hatte eine Woche zuvor begonnen, die Bibel zu lesen, und verstand, dass „DSS“ eine gute Hilfe beim Verständnis der Bibel sein könnte.

In Trelleborg traf ich jemanden, der gerade von einem Gottesdienst kam. Als er „DSS“empfang, erkannte er den Zusammenhang.

Zwei Gymnasiasten des Lindholmen-Gymnasiums in Göteborg hatten gerade erst eine Unterrichtsstunde zum Thema Christentum erhalten und nahmen das Buch dankbar an, um mehr darüber zu erfahren.

Eine Schülerin in Vetlanda nahm „DSS“ dankend an, da sie bald eine Prüfung im Fach Christentum ablegen würde. Sie sagte: „Vielen Dank!“

In Eksjö (einige Dutzend Kilometer von Nässjö entfernt) warnte mich ein Lehrer davor, „DSS“ an der einzigen örtlichen Hochschule zu verteilen (es verstieß gegen die Schulordnung). Daraufhin stellte ich mich vor die Stadtbibliothek, unweit der Hochschule, um das Buch an interessierte Schüler zu verteilen, die dort ein- und ausgingen. Zu meiner großen Überraschung gingen die meisten (vielleicht sogar alle) Schüler der Hochschule in der Mittagspause in die Mensa, die sich im selben Gebäude wie die Bibliothek befindet. Dadurch wurden dort viele „DSS“ verteilt.

Als ich nach Oskarshamn reiste, um an der einzigen Hochschule des Ortes einen Missionseinsatz durchzuführen, stellte ich überrascht fest, dass die Schüler an diesem Tag schulfrei hatten, da es ein Studientag war. Doch Gott führte mich zum größten Supermarkt der Stadt (COOP) mitten im Ort. Dort traf ich sowohl Schüler als auch Fachleute, die sich für „DSS“ interessierten. Hätte ich nur an der Hochschule einen Missionseinsatz absolviert, wäre ich diesen Fachleuten nicht begegnet.

Ich hatte eine Zugfahrkarte von Göteborg nach Luleå gekauft, um dort Missionsprojekte durchzuführen. Bei meiner Ankunft in Umeå musste ich jedoch umsteigen, um nach Luleå zu gelangen. Die Reise beinhaltete eine Busfahrt von Kinna (wo ich wohne) nach Göteborg. Laut Fahrplan sollte ich 19 Minuten vor Abfahrt des Zuges in Göteborg sein. Aufgrund von Busverspätungen und ungewöhnlich vielen Haltestellen geriet ich bei meiner Ankunft in Göteborg in Zeitnot. Ich eilte mit meinem Koffer so schnell ich konnte zum Zug. Etwa 15 Sekunden nachdem ich eingestiegen war, fuhr der Zug nach Umeå ab. Hätte ich diesen Zug verpasst, wäre das gesamte Missionsprojekt in Luleå umsonst gewesen, da es nur sehr wenige Zugverbindungen zwischen Göteborg und Luleå gibt.

In Luleå bot ich jemandem „DSS“ an, der mir lachend erzählte, er habe zwei Tage zuvor mit einem Freund über den großen Kampf zwischen Gut und Böse telefoniert (allerdings ging es dabei nicht um das Buch). Er nahm es dankbar an. In Luleå gibt es eine große Universität. Ich stellte fest, dass das Interesse an „DSS“ dort nicht besonders groß war, aber ich bemerkte, dass einige Studenten in ihrer Mittagspause einen Supermarkt in der Nähe der Universität aufsuchten. Ich stellte mich direkt vor den Laden und bot „DSS“ den Studenten und anderen an, und dank Gottes Gnade konnten wir viele Exemplare verteilen.

In Vänersborg sagte ein Schüler der Realschule, der am selben Tag von mir „DSS“ erhalten hatte: „Es ist großartig!“

In Visby traf ich einen Schüler, der gerade erst angefangen hatte, die Bibel zu lesen und „DSS“ dankbar annahm. Ein anderer Schüler aus Visby hatte sich vorgenommen, mit dem Bibellesen zu beginnen und sah in „DSS“ eine Inspiration, es endlich zu tun.

In Eskilstuna wollte ein Gymnasiast gerade eine Unterrichtsstunde über den christlichen Glauben besuchen, als er dankbar „DSS“ annahm.

Eine Studentin der Universität Linköpings absolvierte dort eine Ausbildung zur Religionslehrerin, als ich sie kennenlernte. Sie freute sich sehr über den Erhalt des „DSS“, da sie mehr über die Reformation erfahren wollte. Ich erklärte ihr, dass das Buch die Reformation ausführlich beschreibt.

Es regnete kurz bevor ich Linköping erreichte und auch während der Fahrt von dort. Während der 5-6 Stunden, die ich in Linköping unterwegs war, hörte es auf.

An der Universität Linköpings lernte ich eine weitere Studentin kennen, die sich zur Religionslehrerin ausbilden ließ und „DSS“ mit Freude annahm.

Die Verteilung verlief 2024 besser als in den letzten Jahren. So konnte ich beispielsweise dank Gottes Gnade innerhalb von vier Stunden 56 Exemplare von „DSS“ an Gymnasien und Hochschulen in Lindholmen (Göteborg) verteilen. In Kalmar waren es in etwa fünf Stunden 44 Exemplare an zwei Gymnasien und einer Volkshochschule. In Örebro, Norrköping und Linköping verteilte ich in jeder Stadt innerhalb von etwa fünf Stunden über 40 Exemplare (an Gymnasien und Universitäten). Gott hat mir all diese Menschen zugeführt, aber natürlich zwingt Er niemandem das Evangelium auf. Vielleicht macht die aktuelle Weltlage mit den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten, die sich zu einem Weltkrieg ausweiten könnten, und den Untergangsszenarien der Massenmedien in Bezug auf die Umwelt die Menschen offener für die Wahrheiten der Bibel und ihre prophetischen Botschaften.

In den rund 14 Jahren, in denen ich durch Schweden gereist bin, um „Vom Schatten zum Licht“ zu verbreiten, hat Gott mir etwa 15.700 Menschen geschickt, die Interesse an dem Buch zeigten und es annahmen. Ich möchte betonen, dass es eine gute schwedische Zusammenfassung des „Vom Schatten zum Licht“ auf etwa 50 Seiten gibt. Sie heißt „Der verborgene Kampf“ und bietet eine gute, kurze Darstellung sowohl der Botschaften der drei Engel als auch der wichtigsten Aspekte des „Vom Schatten zum Licht“. Ich gebe diese Broschüre all jenen, die Interesse an „Vom Schatten zum Licht“ zeigen, aber angeben, keine Zeit zu haben, das ganze Buch zu lesen, oder die zwar Interesse daran haben, aber nicht genug, das ich ihnen das Buch schenken sollte.

Übersetzung: Lennart Sundstad